September 2013: Dank GPS noch am Leben?

Am Montag, 09.09.2013, startete unser Mitarbeiter, Herr Johannes N., mit einem unserer Spezial-Lkws für Elektronikgüter Richtung Nordost-Polen.

Aufgabenstellung :
Transport und Entladung einer hochwertigen Laser-Sinteranlage in PL- Bydgoszcz.

Als wir nun bei der routinemäßigen Tourenüberprüfung mittels GPS-Daten feststellen konnten, dass der Fahrer bei der Fahrt Richtung Norden außergewöhnliche Pausen machte und somit auch nicht termingemäß in Bydgoszcz eintreffen würde, haben wir ihn angerufen. Die Folge war ein Telefonat, das nur eine Seite führte, denn unser Fahrer konnte sich nicht mehr verbal ausdrücken, was er selber gar nicht merkte. Er murmelte nur Unverständliches und fuhr „ganz normal“ Richtung Empfänger und zwar mit 87 km/h!

Unser Geschäftsführer hat ihn im Zuge dieses Telefonat sofort angewiesen, den Lkw zu stoppen und am Weges- bzw. Straßenrand zu parken. Parallel zu diesem Telefonat hat ein Mitarbeiter, der polnisch spricht, mit der örtlichen Polizei telefoniert und den dortigen Beamten informiert, dass unser Fahrer einen Schlaganfall am Steuer hat und er somit dringend einen Notarzt braucht.

Dank des GPS Signals konnten wir ganz genau feststellen, wo der Lkw parkte und die Polizei sowie den Notarzt dorthin lotsen. Währenddessen sprach unser Geschäftsführer weiterhin beruhigend auf den Fahrer ein, bis er hörte, dass die Polizei eintraf und auf polnisch den Fahrer ansprach. Mittels der Freisprecheinrichtung konnte unser Mitarbeiter im Büro dem Polizeibeamten die dringenden Fragen beantworten und damit auch sicherstellen, dass der Arzt die sofortige Einweisung in die nächste Klinik veranlasste.

Dank des GPS Signals haben wir zum einen feststellen können, dass der Tourenverlauf ungewöhnlich war und dank des GPS-Signals konnten wir zum anderen den Notarzt direkt zum Fahrer lotsen, was ohne GPS gar möglich gewesen wäre, denn unser Fahrer konnte kein klares Wort mehr sprechen. Danke TomTomWork!